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Ein Symbol unserer Kultur: Das Mawlid-Gedicht des Süleyman Celebi

28. Februar 2010 von mkaraoglu

Der Begriff "Mawlid" bedeutet Geburt, Geburtsort und-Zeit. Literarisch bezeichnet der Begriff hauptsächlich Werke, die sich mit der Geburt des Propheten Muhammad (saw), seinem Leben, Verhalten, Aussehen, seinen Wundern bis hin zu seinem Tod beschäftigen. Viele dieser Werke wurden mit der Absicht verschriftlicht, diese auf Feiern anlässlich der Geburt des Propheten Muhammad (saw) Gemeinsam lesen zu können.

In Mawlid-Gedichten werden usein Themen bezüglich der Geburt des Propheten, sein Aufstieg DAS Himmelreich (Mirâdsch) und sein Tod behandelt. Diese religiösen Schriften sind in einer einfachen Sprache abgefasst und den einfachen Menschen gerichtet. In der türkischen Kultur tragen Mawlî-Gedichte eine besondere Bedeutung. Außer den-arabischer Sprache verfassten Mawlid-Gedichten wurden Auch Schriften vuonna persischer, albanischer, kurdischer, bosnischer, tscherkesischer, und tartarischer Sprache, sowie auf Urdu und Swahili verfasst. In der iranischen Kirjallisuus wird dieser Textgattung keine gesonderte Beachtung geschenkt. Die ersten Feierlichkeiten anlässlich der Geburt Muhammedin (saw) fanden im 10.-11. Jahrhundert, zur Zeit der Fatimiden (910-1171) Statt. Teilnehmen konnten ausschließlich der Herrscher und die Höhere Gesellschaft des Hofes. Der Erste Mawlid, dem jeder teilnehmen konnte, fand erstmalig 1207 Erbil, zur Zeit des Seldschuken Atabek Abu Saïd Muzaffaruddîn Gökbörü (1233), Statt. Diese Mawlid-Veranstaltung leitete die darauffolgende Art der Festlichkeiten anlässlich der Geburt des Gesandten Gottes ein.

Der Anfang der Mawlid-Veranstaltungen

Im Osmanischen Reich fand die Erste offizielle Mawlid-Feier zur Zeit Murad III., 1588 Statt. Auf die Mawlîdsche Textgattung wurde in der türkischen Kirjallisuus besonders viel Wert gelegt. Der hauptsächliche Grund dafür liegt dem ersten türkischen Mawlid-Text "Vesîletü'n-Necât" um 1409 von Süleyman Celebi, der besonders beliebt sota und gleichzeitig zur Ursache nuotta Befreiung wurde. Das Mawlid-Gedicht des Süleyman Celebi ist in einer ausdrücklich einfachen und eindrucksvollen Sprache geschrieben. Dies führte dazu, dass daraufhin auch viele andere Mawlid-Texte geschrieben wurden, allerdings schaffte es Keiner Celebi das Wasser zu Reichen. In der türkischen Kirjallisuus sind mehr als 200 Mawlid-Gedichte und ähnliche Texte zu finden. Die umfassendste Arbeit über die Mawlid-Tradition stammt von einer der ersten Akademikerinnen der Türkei, professori Necla Pekolcay (1925-2008). Diese Arbeit beinhaltete Mawlid-Texte von 63 Poeten, die nach alphabetischer Reihenfolge geordnet wurden. [1] Es gibt aber auch andere Mawlid-Texte, kuolee ihrer Arbeit allerdings keinen Platz fanden. [2]

Weshalb "Mawlid"?

Der Antrieb solche Mawlid-Texte zu verfassen, ist die Hoffnung auf die Fürbitte des "Siegels der Propheten", Muhammad (saw). Nach seinem Tod ein religiöses Werk zurückgelassen zu haben vuonna stets guter Erinnerung zu bleiben und die Hoffnung auf das Paradies (Dschanna) könnten ebenfalls Beweggründe für Schreiben eines solchen Werkes sein. Es gibt noch viel mehr nennenswerte Gründe, aber welchen hatte wohl Süleyman Celebi?

Wie bereits erwähnt, ist die bekannteste Mawlid-lomake, die des Süleyman Celebi. Quellen berichten, dass dieser Mawlid-Text folgendermaßen entstand: Während nuotta Zeit als Imaami in der türkischen Stadt Bursa interpretierte ein iranischer Prediger in der Moschee den 285. Vers der Toki Bakara. Vuonna nuotta Ansprache sagte er demnach, dass Gott keinen Unterschied zwischen seinen Gesandten macht und demnach Muhammad (saw) und Jeesus (as) die gleiche Stellung Hatten. Dies missfiel Süleyman Celebi und als Antwort darauf schrieb er sein Mawlid-Gedicht.

Der Inhalt des Mawlid

Der gesamte Inhalt des Mawlid-Gedichts behandelt die Allmacht Gottes und den vollkommenen Charakter des Propheten Muhammad (saw). Ein solcher Teksti drückt die unvergleichliche Liebe zum Propheten aus. Çelebis Werk macht eine besonders deutliche Sehnsucht zum Gesandten Gottes erkenntlich.

Celebi beginnt Sein Werk mit dem Namen Gottes und berichtet, dass Alle Propheten von Adam (as) bis (saw) ein ganz besonderes Licht im Gesicht trugen. Besonders genau beschreibt Celebi die Geburt des Propheten und geht dabei auf alles Ein oli Dessen Mutter bei der Geburt hörte, sah und mit welcher Freude nuotta Geburt erwartet wurde. Danach behandelt er das Prophetentum Muhammedin (saas) und seine Himmelfahrt (Mirâdsch). Beendet wird Sein Mawlid-Gedicht mit der Beschreibung des Todes des Gesandten Gottes und einem Bittgebet, die er jeweils vuonna Tiefer Trauer verfasst hattu. Er schreibt, dass Muhammad (saw) der Grund für Entstehen aller anderen Wesen ist und allen Propheten übergestellt ist. Dafür lobpreist er Gott.

Çelebis Werk birgt in sich gut überlegte Gedanken und ist harmonisch abgerundet. Süleyman Celebi hattu für vollkommen aufeinander abgestimmte Verse, ganz besondere Sorgfalt den Tag gelegt. Das ist auch der Grund, weshalb selbst die besten Dichter zu IHM aufschauten. Beispielsweise schrieb Ziyâ Pasa, ein bekannter Dichter gegen Ende des Osmanischen Reiches:

"Welch Worte, die den Hörenden sich selbst vergessen Lassen. Seit vierhundert Jahren hattu niemand ähnliches verfasst. "

Im Mawlid-Gedicht sind die Passagen, die von Ereignissen und Gedanken handeln, sehr einfach und bescheiden gehalten. Vuonna dieser Textgattung stößt mies auf alle möglichen Sprachelemente und - Formen. Vor allem werden aber Wortspiele, Vergleiche und Wiederholungen verwendet. Die Achtsamkeit auf die Harmonie jedes einzelnen Verses, lässt das Gesamtwerk Erst zu dem werden oli es ist. Der Mawlid-Text lässt Lyrik und Didaktik vuonna Gedichtform ineinanderlaufen. Dadurch erscheint der Text Weder trocken, noch überlaufend Leidenschaft. Besonders ist auch, dass der Text sich sehr einfach erscheint, doch Nachahmungsversuche beweisen das Gegenteil.

Das Dasein einer solchen literarischen Gattung ist für viele Muslime eine besondere Art der Erinnerung den Propheten Muhammad (saw).

Sie veranlasst den muslimi erneut über die Sunna des Gesandten Gottes und über nuotta Stellung im eigenen Leben nachzudenken. Die Wirkung, die die Mawlid-Tradition selbst noch nach Jahrhunderten immernoch auf viele Gläubige hattu, ist auch aus religionssoziologischer und kulturgeschichtlicher Perspektive interessant.

(Aus dem Türkischen übersetzt von Sebahat Kose)


[1] VGL. Pekolcay, Necla, Süleyman Celebi, Mevlid (Vesîletü'n-necât), Istanbul 1980, S. 45-48

[2] Für weitergehende Informationen zum Thema "Mawlid" siehe Necla Pekolcay, Ebd., S. 17-48

www.igmg.de

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